Das Vitamin D - Let The Sunshine In

«Apotheken gehen die Vitamin-D-Tropfen aus» titelte kürzlich eine Schweizer Tageszeitung. Aufgrund der steigenden Nachfrage gibt es zurzeit Engpässe in der Produktion des Vitaminpräparates. Mit den Vitaminen ist es dabei oft wie mit der Mode; mal sind die einen Vitamine «en vogue», mal sind die anderen «in». Das Vitamin D tritt jedoch jedes Jahr ins Rampenlicht, sobald die Tage kürzer werden und sich der Winter bemerkbar macht.

 

Wenn man sich regelmässig im Freien aufhält, produziert der Organismus über die Sonnenstrahlen auf der Haut bis zu 80% des Vitamins selber. Dies ist auch der Grund für die hohe Nachfrage nach Präparaten im Winter. Während der kalten und dunklen Jahreszeit schafft es der Körper nicht, die benötigte Tagesdosis selber zu produzieren. Ein knappe Versorgung kann jedoch weitreichende Auswirkungen auf Körper und Seele haben.


Zu den ersten Anzeichen eines Mangels können schlechte Stimmung, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Gereiztheit aber auch Schlafstörungen und Nervosität sein. Oft spricht man in dieser Beziehung von «Winterdepressionen». Dazu wird man in der Regel auch anfälliger auf bakterielle Infektionen und Infekte.

 

 

Im Vergleich zu vielen anderen Vitaminen kann der Körper Vitamin D mithilfe von Sonnenlicht auf der Haut selber produzieren. Wer sich also regelmässig an der Sonne aufhält, kann einen Grossteil des Bedarfs über den eigenen Organismus selbst decken. Dies wird jedoch mit zunehmend nördlicher geographischer Ausrichtung des Wohnortes schwieriger, da die Sonnenstrahlung abnimmt. Die Aufnahme kann weiter auch über die Ernährung gewährleistet werden. Hühnereier, Hering oder Käse sind reich an Vitamin D, aber auch Avocados und Champignons helfen, die Tagesdosis zu decken. Kann der Körper durch diese Massnahmen nicht ausreichend versorgt werden, empfehlen Experten einen Test beim Arzt oder in einer Apotheke und eine Supplementierung mit Vitaminpräparaten.




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