New in Town: Superfood Moringa

Sogenannte Superfoods sind mittlerweile auf vielen Speiseplänen moderner und gesundheitsbewusster Menschen angekommen und sind längst salonfähig geworden. Dazu gehört das Pseudogetreide Quinoa ebenso wie Spirulina, Chia Samen, Goji oder Acai. Alle versprechen positive Effekte auf Körper und Geist und stammen oft aus weit entfernten Herkunftsländern. Eher unbekannt aber genauso voller Antioxidantien und reich an wertvollen Nährstoffen ist auch die Moringa olifeira oder auch «the drumstick tree».

 

Ihren Ursprung findet die Moringa, auch Meerrettichbaum genannt, in Indien und Ägypten. Dort ist die Pflanze schon lange als traditionelle Heilpflanze bekannt. Moringa ist für ihr schnelles Wachstum bekannt – in einem Jahr kann sie vom Setzling zu einem 8 Meter hohen Baum heranwachsen. Dabei überlebt die Pflanze auch unter sehr widrigen Umständen und in trockener und heisser Umgebung. Das bekannte Endprodukt Moringa wird dabei aus den natürlich getrockneten Blättern des Moringa-Baumes hergestellt. In vielen Ländern der Tropen und Subtropen wächst Moringa zudem wild am Strassenrand und wird von der Bevölkerung frisch gepflückt und für Salate verwendet.

Die Moringa beinhaltet eine Vielzahl wertvoller A-, B- und C-Vitamine sowie Eisen, Zink und Magnesium. Dazu ist die Pflanze reich an Antioxidantien. Moringa hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt sich positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel aus. Weiter wird es als pränatales Supplement empfohlen, um die Milchproduktion bei werdenden Mütter zu fördern.

Doch was ist nun effektiv dran, an diesem «Superfood»? Fasst man die wichtigsten Punkte zusammen und hinterfragt auch etwas kritisch die von der Industrie angepriesenen Vorteile dieses Blattgemüses so kommt man zu folgendem Schluss:
- Moringa kann den Körper merklich mit wertvollen Nährstoffen versorgen, liefert aber dennoch nicht genügend Vitalstoffe, um den Tagesbedarf zu decken.
- Moringa kann einen kleinen Beitrag zur Proteinversorgung liefern.
- Da reich an Antixodiantien und krebshemmenden Senfölglykosiden, kann Moringa auch präventiv eingesetzt werden.

 




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